Bergwitzsee Resort, Kemberg OT Bergwitz



Camping komfortabel


Bergwitzsee Resort bietet mobilen Urlaub auf höchstem Niveau

„Ich bin schon mein ganzes Leben hier auf diesem Platz“, meint Marek Staginnus und schaut hinüber zu den Bäumen, unter denen sich Wohnwagen und Zelte reihen. „Meine Eltern hatten am Bergwitzsee jedes Jahr ihren Klappfix stehen.“ „Klappfix“ hieß in der DDR ein auffaltbarer Wohnzeltanhänger. Als Marek Staginnus noch auf Kinderfüßen zum See trippelte, war Camping etwas für Leute, die sich auf den wenigen Quadratmetern Stellplatz für Zelt oder Wohnwagen das Gefühl absoluter Unabhängigkeit und Freiheit sicherten. Dafür verzichteten sie gern auf Bequemlichkeiten.
Grillwurst, Outdoor-Abenteuer und Gemütlichkeit genügen heute nicht mehr, weiß keiner besser als Marek Staginnus, inzwischen 41 Jahre jung und Geschäftsführer des Bergwitzsee Resort in der Dübener Heide. Mit der Umbenennung des ehemaligen Campingplatzes will er dem heutigen hohen Niveau dieses Freilufthotels Ausdruck geben.

Als Strom noch vorwiegend aus Kohle gewonnen wurde, befand sich dort, wo jetzt der See liegt, ein Tagebau. 1955 verließ der letzte Zug die ausgekohlte Grube, danach wurde sie geflutet. Kleine Quellen speisen den See beständig mit klarem frischem Wasser und sorgen für eine „Badewanne“ mit bester Wasserqualität. Im Jahr 1990 hatten die Dauercamper den Platz am Bergwitzsee in Eigenregie übernommen, aus dem Verein wurde später eine GmbH. Geschäftsführer war der Vater von Marek Staginnus, er holte die ersten modernen Ferienhäuser aufs Gelände. 2003 stieg sein Sohn in das Unternehmen ein, seit 2013 ist der studierte Betriebswirt Alleingesellschafter. „Wir investieren hier in Qualität“, erzählt er. Nur so könne man sich im Wettbewerb abheben. Zwei Beachvolleyballplätze wurden angelegt und die Gaststätte „BiblioTheke“ ausgebaut, die früher eine Leihbücherei war. Die bisher größte Baumaßnahme liegt vor einer Halbinsel am Ende des elf Hektar großen Ferienareals: vier schwimmende Ferienhäuser. Wer sie mietet, steigt direkt in den See oder in ein Boot. An kühleren Tagen kann im Haus ein Kamin angeheizt werden.  

Von der Idee bis zur ersten Buchung dauerte es allerdings fast zehn Jahre. Zuerst gab es ein schwieriges Genehmigungsverfahren. Als dann die Pontons für die Häuser am Ufer des Sees verankert werden sollten, rutschten Böschungsteile ab – und rissen auch ein Loch in die Finanzierung. Es folgten Baustopp und Neuplanung. Die Kosten des Projektes, dessen Hausbankkredit die BB Sachsen-Anhalt abgesichert hatte, verdoppelten sich. Eine Nachfinanzierung wurde notwendig. Auch dafür übernahm die BB mit einer weiteren Bürgschaft das Ausfallrisiko. „Meine privaten Sicherheiten hätten nicht ausgereicht, mein Eigenkapital ebenfalls nicht und die Bewertung des Grundstücks war nicht hoch genug und“, erklärt Marek Staginnus: „Deshalb bin ich froh, dass es die Möglichkeit der Bürgschaft überhaupt gibt, auch wenn ich das zusätzlich bezahlen muss.“
Seit der Saison 2016 sind die schwimmenden Häuser jeden Sommer fast durchgehend ausgebucht. Auch die Vermietung der anderen Ferienhäuser läuft gut: „Am besten für die mit höherem Komfort“. In der Ferienzeit kommen vor allem Familien aus den mitteldeutschen Bundesländern. Im Frühjahr und Herbst genießen dann Kulturtouristen nach dem Besuch der Weltkulturerbestätten in Lutherstadt Wittenberg und der Bauhausstadt Dessau gern die Ruhe am See. Im Winter schließlich harren die „echten“ Dauercamper auf dem ganzjährig geöffneten Platz aus.

Staginnus freut sich über einen gelungenen Camper-Generationswechsel. Seit er die Geschäfte übernommen hat, haben sich die Übernachtungszahlen mehr als verdoppelt. Jetzt ist jedes Jahr „das bisher beste“. Das ist schön auch für die 22 Mitarbeiter – an der Rezeption, in der Gaststätte, in Werkstatt und Reinigung.  An weiteren Ideen fehlt es nicht und Platz ist vorhanden. Bisher gepachtete Flächen hat Staginnus im Vorjahr in Eigentum genommen. Und was macht der Campingplatzchef in seinem Urlaub? „Ich fahre dann selbst mit dem Campingwagen los“, schmunzelt er.

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