Infobrief Aktuell

Mittwoch, 18 Dezember 2019

Infobrief 3/2019

Ein Dank an unsere Partner

Danksagung
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Brexit, Trump, Negativzinsen und globaler Handelskrieg – das Jahr geht mit einer Reihe „offener Rechnungen“ zu Ende, die für die Wirtschaft und ihre Finanzierungspartner voller Herausforderungen sind. Auch die zunehmende Digitalisierung der Geschäftsprozesse stellt neue Ansprüche.


In dieser Welt tiefgreifender Veränderungen bleiben Bürgschaftsbank und Mittelständische Beteiligungsgesellschaft verlässliche Förderer und Begleiter von Sachsen-Anhalts Unternehmensmittelstand. Gleichwohl stellen wir uns selbst den Veränderungen und modernisieren unsere Arbeitsabläufe.

Erfolgreich sein, jetzt und in Zukunft, können wir nur gemeinsam mit Ihnen – den Kammern, Verbänden, Kreditinstituten, Rückbürgen und Netzwerkpartnern. Wir danken Ihnen für die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit und möchten diese im kommenden Jahr genauso eng fortsetzen.


Zuvor wünschen wir Ihnen ein frohes Weihnachtsfest, einen entspannten Jahreswechsel und einen gesunden Start ins Jahr 2020.

Mit vorweihnachtlichen Grüßen

Wolf-Dieter Schwab    Heiko Paelecke



Nachfolger gesucht – ohne Unternehmen stirbt die Region

Nachfolgemonitor
v. l. n. r. Heiko Paelecke (Geschäftsführer BB/MBG), Prof. Dr. Holger Wassermann (FOM),
Wolf-Dieter Schwab (Geschäftsführer BB/MBG)


Wir wissen bisher zu wenig über Unternehmensnachfolgen: Mit dieser Feststellung begann Prof. Dr. Holger Wassermann die Vorstellung des ersten „Nachfolgemonitors“ für Sachsen-Anhalt. Die Studie wurde unter der wissenschaftlichen Leitung des Experten an der Hochschule FOM Berlin erarbeitet. Mehr als 100 Vertreter von Banken, Kammern, Unternehmen, Verbänden und aus der Politik – darunter Wirtschaftsstaatssekretär Jürgen Ude – folgten der Einladung der BB zu der Veranstaltung am 27. November ins Magdeburger „Maritim“-Tagungshotel.

 

Sachsen-Anhalt benötige eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Unternehmensnachfolge, weil die kleinteilige Unternehmensstruktur hierzulande das Problem noch verschärfe, sagte BB-Geschäftsführer Wolf-Dieter Schwab zum Auftakt. BB und MBG haben allein in den vergangenen drei Jahren 110 Unternehmensnachfolgen im Land mit insgesamt 45 Mio. Euro verbürgten Kreditvolumen oder garantierten Beteiligungskapital begleitet.

Der „Nachfolgemonitor“ soll nicht nur die Wissenslücke schließen, sondern in den nächsten Jahren fortgeführt werden, damit die weitere Entwicklung beobachtet wird und von Politik und Wirtschaft geeignete Maßnahmen zur Vermeidung von Unternehmensschließungen eingeleitet werden können. Schwab: „Nur Unternehmen, die fortgeführt werden, investieren weiter und sichern Arbeitsplätze.“ Wenn im ländlichen Raum eine Firma dichtmache und Arbeitsplätze wegfallen, würde bald auch der Bäcker schließen und die Infrastruktur zusammenbrechen, warnte Prof. Wassermann.

Hier gelangen Sie zum Nachfolgemonitor 2019 Sonderausgabe Sachsen-Anhalt

und zur Pressemeldung Nachfolgemonitor Sonderausgabe 2019.

Ebenfalls vorgestellt wurde das neue Finanzierungsportal der Bürgschaftsbanken. Mit dieser Online-Plattform kommen interessierte Unternehmer und Gründungswillige auf der Suche nach einem Finanzierungspartner und -modell für ihre Investitionen schneller und direkt ans Ziel. Sachsen-Anhalt war das dritte Bundesland, das am 30. September das bundesweite Finanzierungsportal startete.

Gern können Sie hier die Pressemeldung zur Einführung des Finanzierungsportals nachlesen. 


Ohne Umwege zur optimalen Finanzierung

Finanzierungsportal
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Auf der Suche nach einer Finanzierung schauen viele Unternehmer und vor allem Gründer, die noch keine Hausbank haben, heute zuerst ins Internet. Die Vielzahl der Angebote kann zeitraubend sein und erschwert eine klare Orientierung und Zielfindung. Seit diesem Herbst gibt es einen direkten und übersichtlichen Weg: https://finanzierungsportal.ermoeglicher.de. Das Finanzierungsportal der deutschen Bürgschaftsbanken ist „geöffnet“ für den gewerblichen Mittelstand, für Freiberufler sowie Gründungs-  und Nachfolgeinteressierte. Am 30. September wurde das bundesweite Portal von Wirtschaftsminister Armin Willingmann für Sachsen-Anhalt freigeschaltet.

Zugang zu dieser Plattform haben auch Kreditinstitute sowie verschiedenste Beratungseinrichtungen. Jeweils über einen separaten Einstieg können sie kostenlose Finanzierungsanfragen für ihre Firma bzw. für ihre Firmenkunden stellen – online direkt an die Bürgschaftsbank Sachsen-Anhalt (BB). „Wir machen mit dieser neuen elektronischen Lösung den mitunter langen Weg zu einer Finanzierung kürzer und schaffen Umwege ab, die auf der Suche nach einem Kreditgeber möglicherweise entstehen und eine erfolgreiche Gründung oder Investition verzögern oder schlimmstenfalls verhindern können“, erklärt BB-Geschäftsführer Wolf-Dieter Schwab. „Das ist zeitgemäße Wirtschaftsförderung für den Mittelstand, bei der wir mit den Möglichkeiten des digitalen Zeitalters arbeiten und so Kreditinstitute und Unternehmen zusammenbringen.“

Denn eine passgenaue Finanzierung ist die wichtigste Voraussetzung für den Erfolg eines Unternehmens, sie entscheidet auch über das Gelingen einer Gründung oder Firmennachfolge. Die Nutzung des Portals ist einfach und der Antragsweg schlank, versichert BB-Geschäftsführer Heiko Paelecke: „Das Ausfüllen und Absenden der Anfrage bzw. des Antrags nimmt nur wenige Minuten in Anspruch. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter prüfen umgehend die Machbarkeit des Vorhabens und die Übernahme einer Bürgschaft. Wir helfen Gründern und Unternehmern auch bei der Strukturierung der benötigten Finanzierung und holen bei ihrer Hausbank und bei weiteren vom Unternehmen gewünschten Kreditinstituten Finanzierungsangebote ein.“ Die Entscheidung, welche Bank oder Sparkasse angefragt wird und schließlich bei der Finanzierung zum Zuge kommt, liegt immer beim Unternehmer.

Kommt die Finanzierung zustande, wird sie in vielen Fällen mit einer Bürgschaft besichert. Damit mindert die Bank das Ausfallrisiko ihres Kredits, in der Regel bis zu 80 Prozent. Der Unternehmer bezahlt die übliche Bürgschaftsprovision. Diese Kosten zahlen sich aus, denn die werthaltige Kreditsicherheit der BB hat einen positiven Einfluss auf den Zinssatz der finanzierenden Bank.

https://finanzierungsportal.ermoeglicher.de/


Statt Kompromissen eine gemeinsame Lösung – von der Arbeit des Bewilligungsausschusses der Bürgschaftsbank

BWA
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Seit Juni 2017 leitet Uwe Fabig, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Magdeburg, den Bewilligungsausschuss der BB (BWA), in dem er bereits seit 1996 mitwirkt. Der BWA entscheidet über die Anträge auf Bürgschaften und Garantien, die über die Hausbanken gestellt werden.

 

Herr Fabig, was ist Ihre wichtigste Aufgabe als Ausschussvorsitzender eines kompetent besetzten Gremiums? 
Fabig:
Meine Hauptaufgabe sehe ich, in Abstimmung mit der Geschäftsführung der Bürgschaftsbank, in der Koordinierung der Gremientätigkeit sowie in der Organisation und Leitung des Sitzungsablaufs. Wir haben einen Jahresterminplan mit zweiwöchentlichen Sitzungen, die ich im Wechsel mit meinen beiden Stellvertretern wahrnehme. In jeder Ausschusssitzung liegen uns im Schnitt 8 bis 15 Anträge vor. Im BWA sitzt geballte Fachkompetenz an einem Tisch. Ich finde die persönliche Präsenz bei den Ausschusssitzungen wichtig und halte sie auch in Zukunft, selbst im Zeitalter der Digitalisierung, für nicht ersetzbar.

Die BWA-Mitglieder sind Vertreter der Banken, Kammern und von den Rückbürgen. Da gibt es unterschiedliche Ansatzpunkte in der Bewertung von Anträgen. Wie führen Sie bei einem umstrittenen Antrag das Pro und Kontra zu einer gemeinschaftlichen Entscheidung zusammen?

Fabig: Halten wir uns den Werdegang eines Antrags vor Augen: Zuerst wird er von einer Fachkraft des antragstellenden Kreditinstitutes bearbeitet. Dieses entscheidet, ob zur Risikominimierung eine Bürgschaft beantragt werden soll. Dann prüft ein ebenfalls fachkundiger Sachbearbeiter der BB. Erst danach kommt der Antrag in den Ausschuss. Man könnte sich nun fragen: Wollen wir es im Ausschuss besser wissen? Wollen wir nicht. In dieser Runde werden noch grundsätzliche Fragen besprochen wie die Einhaltung von Fördermittelrichtlinien und des EU-Rechts. Es muss auch sichergestellt sein, dass die Investition und Wertschöpfung in Sachsen-Anhalt stattfindet. Mitunter fällt einem Ausschussmitglied aus seiner Praxis heraus etwas auf, was noch einer Klärung bedarf. Gelegentlich wird ein Antrag zurückgestellt und das Kreditinstitut muss noch einmal nacharbeiten.

Natürlich gibt es unterschiedliche Interessenlagen. Die Kreditwirtschaft will Geschäft machen und entscheidet dabei über das Geld der Rückbürgen, also über Steuermittel. Zugleich geht es um Wirtschaftsförderung. Die Kunst besteht darin, die unterschiedlichen Interessen zusammenzuführen. Mit gegenseitiger Akzeptanz, Respekt und Achtung der Meinung des anderen gelingt das. Wir finden keine Kompromisse, sondern Lösungen.

Haben Sicherheiten vor dem Drohbild einer Rezession noch mehr an Bedeutung gewonnen?

Fabig: Bei der Entscheidung über eine Kreditfinanzierung steht ganz oben immer die Kapitaldienstfähigkeit des Unternehmens, erst danach stellt sich die Frage der Besicherung. In der langanhaltenden Niedrigzinsphase ist der Wettbewerb zwischen den Banken um das Kundenkreditgeschäft zwar größer geworden aber mit Blick auf Konjunkturzyklen ist die Reduzierung von Blankoanteilen angezeigt.

Sie sind Vorstandsvorsitzender der Volksbank, diese ist ein Finanzierungspartner der BB. Wie bewerten Sie die Zusammenarbeit?

Fabig: Die Zusammenarbeit ist sehr gut. Ich bin auch persönlich überzeugt, dass die BB im Kontext der Bankenfinanzierung nach wie vor eine zeitgemäße und wichtige Einrichtung ist. Bürgschaften sind sinnhaft sowohl bei der Existenzgründung als auch bei der Unternehmenserweiterung, für Investitionen oder für die Liquiditätsbeschaffung. Und aktuell zunehmend bedeutend bei der finanziellen Sicherstellung von Unternehmensnachfolgen.

(Das Interview führte Ute Semkat)

  

Kapitalzufluss lässt Mineralquelle sprudeln    

Harzer Mineralquelle
© Karen Teßmer, Blankenburg


Das Familienunternehmen Harzer Mineralquelle Blankenburg GmbH hat seine Betriebsstätte erweitert und die Lager- und Logistikflächen vergrößert. Im September wurde die vor einem Jahr begonnene Investition beendet. Zum zweiten Mal war die MBG ein Finanzierungspartner, damit das Familienunternehmen das Investitionsvorhaben sicher umsetzen konnte.

Vor fast 20 Jahren hatte Geschäftsführer Ralph Weitemeyer den Betrieb im Rahmen eines MBO übernommen und aus der Stadt vor die Tore Blankenburgs verlagert. Um diese Investition finanzieren zu können, entschied er sich für eine stille Beteiligung der MBG. Auf diese hatte ihn seine Hausbank, die Harzsparkasse, aufmerksam gemacht. „So hatten wir von Anfang an kompetente Partner an unserer Seite“, blickt Ralph Weitemeyer zurück. Nach entsprechender Laufzeit wurde die Beteiligung vom Unternehmen zurückgezahlt.

Über die vergangenen zwei Jahrzehnte ist das mittelständische Unternehmen kontinuierlich gewachsen, die Zahl der jährlich abgefüllten Flaschen hat sich seit 1997 etwa verfünffacht. Etwa 80 Prozent des Absatzes entfallen auf reines Mineralwasser, das am Fuß der Burgruine Regenstein aus bis zu 150 Meter tiefen Brunnen ans Tageslicht gefördert und aufbereitet wird. Blankenburger Wiesenquell und Regensteiner Mineralwasser werden im Umkreis von 200 Kilometern verkauft.

Die technische Ausstattung befindet sich auf dem modernsten Stand, in der Logistik war der Betrieb aber an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen. Deshalb wurden auf einem in direkter Nachbarschaft gekauften Grundstück eine neue Lagerhalle gebaut sowie mehrere tausend Palettenstellplätze geschaffen. Die Logistik- und Anlagenflächen umfassen etwa 20.000 Quadratmeter. Insgesamt wurden ca. 4,5 Millionen Euro investiert.

Mit ihrer stillen Beteiligung übernahm die MBG wieder einen Teil des Finanzierungsvolumens. Der Antrag ging am 14. Februar 2018 ein und nach Risikoprüfung und Zustimmung des Beteiligungsausschusses konnte die Blankenburger Firma bereits wenige Wochen später die Zusage erhalten. Für die weitere Zusammenarbeit sprach auch, dass die MBG und ihre Schwestergesellschaft Bürgschaftsbank das Unternehmen und seine Gesellschafter seit Jahren kennen und begleiten.

„Das Unternehmen hat sich in Umsatz und Ertrag sehr gut entwickelt, und mit Blick auf die Branche können wir im Bereich Mineralwasser von einem weiteren Wachstum in den kommenden Jahren ausgehen“, begründet der zuständige MBG-Betreuer Steffen Liesegang das Engagement für den mittelständischen Betrieb. „Unsere Beteiligung erfolgt zudem vor dem Hintergrund, dass die Nachfolge im Unternehmen geregelt ist.“ Die Gründertochter Ricarda ist bereits als Mitgesellschafterin und Geschäftsführerin im Unternehmen beschäftigt.

https://www.harzer-mineralquelle.de/



10 Jahre Partnerschaft im Franchise

K1600 Foto Franchise
 v. l. n .r. Torben Leif Brodersen (Hauptgeschäftsführer Deutscher Franchiseverband),
Guy Selbherr (Vorstandsvorsitzender VDB), Wolf-Dieter Schwab (Geschäftsführer BB/MBG),
Kai Enders (Präsident Deutscher Franchiseverband),
Stephan Jansen (Geschäftsführer VDB),
© Bürgschaftsbank Baden-Württemberg


Vom Sportwarenhändler über die Bäckereikette bis zum Gastronomiebetrieb: Mit Franchise haben auch in Sachsen-Anhalt in den vergangenen Jahren Existenzgründer den Start in die berufliche Selbstständigkeit gewagt. Sie wurden unterstützt von der BB Sachsen-Anhalt im Rahmen einer bundesweiten Partnerschaft zwischen dem Verband Deutscher Bürgschaftsbanken und dem Deutschen Franchiseverband.

Das Ziel dieser vor zehn Jahren vereinbarten Kooperation besteht darin, die Finanzierungsbereitschaft der Banken bei anerkannten Franchisekonzepten weiter zu erhöhen. Denn die Risikoübernahme durch Bürgschaften erleichtert Kreditgebern die Entscheidung für die Finanzierungszusage.

Kernstück der Vereinbarung: Die Bürgschaftsbanken setzen bei Franchisesystemen, die Vollmitglieder im Franchiseverband sind und einen aktuellen Systemcheck haben, die Marktfähigkeit voraus und sichern deshalb eine grundsätzliche Finanzierungsbereitschaft zu. Bei der Antragsstellung werden die unternehmerische Eignung des potentiellen Franchisenehmers und der Unternehmensstandort bewertet.

Die rund 168.000 deutschen Franchisebetriebe, verteilt auf 993 Systeme, beschäftigten im Jahr 2018 mehr als 715.000 Mitarbeiter und erwirtschafteten einen Umsatz von 122,8 Milliarden Euro. 45 Prozent der Unternehmen benötigten für den Start eine Investitionssumme von maximal 50.000 Euro. Bei lediglich 5 Prozent betrug sie mehr als eine Million Euro. Der größte Teil der Franchisesysteme gehört zur Dienstleistungsbranche (40 Prozent), auf Handel und auf Gastronomie/Touristik und Freizeit entfallen jeweils 24 Prozent.



BB dankt Ulrich Böther

Böther
v. l. n. r. Ulrich Böther (Mitglied des Vorstandes Sparkasse Altmark West),  Michael Müller
(Prokurist und Bereichsleiter Neugeschäft BB/MBG)


Die Sitzung des Bewilligungsausschusses (BWA) am 7. November 2019 war bereits die 120. für den stellvertretenden Ausschussvorsitzenden Ulrich Böther. Sie fand unter seiner Leitung statt. Und am Ende verabschiedete er sich: Ulrich Böther, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Altmark West, geht in den verdienten Ruhestand und verlässt das Gremium, in dem er seit März 2001 als Mitglied und seit Juni 2017 als stellvertretender Vorsitzender gearbeitet hat.

Die Geschäftsführung der BB dankt Herrn Böther für sein engagiertes Wirken.



BB/MBG vor Ort Veranstaltungsrückblick 2019


BB und MBG haben auch im Jahr 2019 die vielfältigen Veranstaltungsangebote für mittelständische Unternehmer, Gründer und Finanzierungspartner genutzt, um ihre Förderinstrumente noch bekannter zu machen. Digitale Plattformen halten zwar unzählige Informationen zu Finanzierungsangeboten bereit, ersetzen aber nicht den persönlichen Kontakt gerade in Finanzierungsfragen. Zugleich begleiten BB und MBG solche Veranstaltungen als Sponsoren.


MBG Network Lounge – Mit Netzwerk mehr erreichen

Veranstaltung      

Zum zweiten Mal hatte die MBG zum „Netzwerken“ eingeladen. Jenseits digitaler Kanäle und ohne Anzugspflicht kamen Beteiligungsnehmer, interessierte Unternehmer und MBG-Entscheider sowie Finanzierungs- und Netzwerkpartner am 2. Juli an einem „analogen“ Ort, dem Montego-Beachclub im Magdeburger Rotehornpark, zusammen. Als Anstoß für einen ungezwungenen Informations- und Erfahrungsaustausch stellten drei Unternehmer mit MBG-Beteiligung in je fünfminütigen Pitches ihre Firmen vor: Urwahn Engineering aus Magdeburg, Schüssler Novachem aus Halle und das Skoda Autohaus Nigari. Beteiligungsspezialistin Harriet Krzyzowski moderierte und erklärte, warum sich die MBG für ein Engagement bei diesen mittelständischen Betrieben entschieden hat.

Die etwa 80 Teilnehmer der Network Lounge kamen in lockerer Atmosphäre schnell ins Gespräch. Viele nutzten auch das Angebot zur sportlichen Betätigung beim Beachvolleyball oder drehten auf Urwahn-Bikes eine Runde durch den Stadtpark.


GründerBarCamps Sachsen-Anhalt

GründerbarCamp     
© Felix Paulin, Magdeburg

Mitmachen und sich einbringen, so lautet die Devise der GründerBarCamps. In Sachsen-Anhalt fanden das zweite Jahr in Folge drei solche BarCamps statt: in Magdeburg (11. April), Halle (15. Oktober) und Stendal (14. November). Das „zwanglose“ Veranstaltungsformat ohne zuvor festgeklopfte Tagesordnung wird auch von der BB gern wahrgenommen, um mit Gründern und Gründungsinteressierten vor allem aus der innovativen Start-up-Szene ins Gespräch zu kommen.

Wie zuvor in Halle wurde auch beim Stendaler BarCamp das neue Finanzierungsportal der Bürgschaftsbanken den Teilnehmern vorgestellt. „Das war nicht nur für Gründer, sondern für alle Netzwerkpartner ein interessantes Thema“, sagte Jutta Landmann, die im Neugeschäft die Wirtschaftsregion Altmark betreut. Die Initiatoren denken darüber nach, die BarCamps auch für bestehende Unternehmen weiter zu öffnen, um das Format, das vom Netzwerken lebt, bekannter und noch anziehender zu machen.


11. Investforum Pitch-Day

      Investforum
 

Der diesjährige Pitch-Day des Investforums fand am 19. September im historischen Straßenbahndepot in Halle statt. Hier gehörte die MBG zu den Sponsoren der Veranstaltung, die zu den wichtigsten deutschen Matchingformaten für Beteiligungskapital zählt.

In diesem Jahr präsentierten sich vor potentiellen Kapitalgebern 26 Start-ups aus den drei mitteldeutschen Bundesländern – zwölf davon aus Sachsen-Anhalt – mit dem Ziel, insgesamt 22 Millionen Euro Risikokapital für das weitere Unternehmenswachstum zu akquirieren. Die Unternehmer waren zuvor von einer Fachjury aus rund 100 Bewerbungen ausgewählt worden.

Den Investoren-Preis für das überzeugendste Startup erhielt SMELA aus Magdeburg. SMELA steht für „Smart Electric Actuators“ und bietet elektromechanische Linearaktuatoren an, die in zahlreichen industriellen Anlagen eingesetzt werden. Der zweite Preis ging an die PerioTrap Pharmaceuticals GmbH aus Halle. Das Unternehmen entwickelt ein Antiinfektivum zur kurativen Behandlung von Parodontitis.

Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Armin Willingmann traf die Einschätzung: „Die Qualität der Geschäftsmodelle sowie die Professionalität der Gründerinnen und Gründer haben die Kapitalgeber ebenso beeindruckt wie mich.“


Volksstimme-Leserform

Teilnehmer Telefonforum
v. l. n. r. Harriet Krzýzowski (Spezialistin Beteiligungen BB/MBG),
Dorit Zieler (Abteilungsleiterin Betriebsberatung/Unternehmens-
förderung HWK MD), Matthias Goldschmidt (Bereichsleiter
Vertriebsunterstützung/ÖA BB/MBG), Michael Müller (Prokurist
und Bereichsleiter Neugeschäft BB/MBG), 
Dörte Werner (Referentin Unternehmensgründung und
-sicherung IHK MD)

Zum optimalen Zeitpunkt in der bundesweiten Gründerwoche vom 18. bis 24. November veranstaltete die Tageszeitung „Volksstimme“ ein Telefonforum, bei dem Leser ihre Fragen zum Thema Selbstständigkeit und Finanzierungshilfen stellen konnten. Die Antworten gaben Dörte Werner von der IHK Magdeburg, Dorit Zieler von der Handwerkskammer Magdeburg, sowie für die BB Michael Müller und für die MBG Harriet Krzyzowski. Dabei konnten die Förderinstrumente von BB und MBG sowie die Gründungsbegleitung durch die Kammern einer breiten Öffentlichkeit analog und nachlesbar vorgestellt werden.












Hinweis für unsere Finanzierungspartner

Briefbote
© diego1012 / stock.adobe.com

 

Auch in diesem Jahr versenden wir wieder im Dezember Saldenbestätigungen. Nutzen Sie zur elektronischen Bearbeitung der Saldenbestätigungen gern unser Dienstleistungsportal unter bankpostfach.de. An dieser Stelle möchten wir auch an den automatischen Saldenabgleich erinnern, den wir für Sparkassen und Genossenschaftsbanken anbieten.

Sollten Sie für das Portal noch nicht freigeschaltet sein, wenden Sie sich bitte an Herrn Goldschmidt unter der Telefonnummer 0391 737 52 20 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an m.goldschmidt(at)bb-mbg.de.



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





BB und MBG – der Imagefilm

Die Arbeit der Bürgschaftsbank einfach erklärt





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